Seid 1842 kein Problem ? Heute ein beschleunigtes Verfahren !

Bewegung in Bürens Mitte?

Mit Erstaunen nehmen die Freien Wähler Bürger für Büren die Ankündigung der Stadt zur Kenntnis, Veränderungen im Bebauungsplan im Verlauf der Königstraße (Bauvorhaben Hesse) vorzunehmen.

Zur Erinnerung:

Am 27.September 2018 wurden dem Rat die Ergebnisse der bürgerschaftlichen Empfehlung übergeben. Diese Empfehlungen wurden bis heute weder im Rat besprochen, noch wurde über weitere Schritte entschieden. Auf der Ratssitzung am 30.01. 2018 betont der BM, es werde keine schädliche Vorentscheidung ohne Würdigung des Großen und Ganzen geben.

In diesem Zusammenhang wurde auch gegen die damalige Bauvoranfrage von Herrn Hesse entschieden.

Und jetzt? Auf einmal soll das Vorhaben sogar im beschleunigten Vorhaben durchgezogen werden!

Nach wie vor gibt es kein fertiges Konzept, welches sich aus dem Prozess „Büren Mitte“ ergeben sollte. Von welcher Handlungsgrundlage ist hier also die Rede?

Weiterhin heißt es: Im selben Zuge soll die öffentliche Straßenverkehrsfläche an den heutigen Bedarf angepasst werden, so dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sowie der ungehinderte Verkehrsfluss in Zukunft gewährleistet ist (Zitat Beschlussvorlage).

Was folgt daraus? Was geschieht mit dem Eckgebäude? Wie soll die Fußgängersicherheit auf der einen Seite gesichert und auf der anderen Seite ein ungehinderter Verkehrsfluss hergestellt werden? Welche Verkehrsplanung liegt der geplanten Veränderung zugrunde? Seit Bestehen des Verwaltungsgebäudes herrscht die bekannte Enge an der Kreuzung. Warum plötzlich diese Hektik? Transparenz gleich null.

Halten wir fest: Es gibt nach wie vor kein neueres bzw. überarbeitetes städtebauliches Gesamtkonzept auf der Basis des Prozesses „Büren Mitte“, in dessen Rahmen künftige Stadtentwicklungsprozesse erfolgen sollten. Nach wie vor wird partiell herumgestückelt. Aber das ist ja nichts Neues.

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